Allgemeine
Geschäfts-
bedingungen (AGB)

Stand: 03.03.2026

für Leistungen von Design Büro Leopold Loitfelder (nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber Unternehmern i.S.d. § 14 BGB (nachfolgend „Auftraggeber“).


1. Geltungsbereich

  1. Diese AGB gelten für alle Verträge über Design-, Markenstrategie-, Grafik- und Web-Leistungen des Auftragnehmers.

  2. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.

  3. Diese AGB gelten ausschließlich im B2B-Verkehr. Verträge mit Verbrauchern i.S.d. § 13 BGB sind nicht Gegenstand dieser AGB.


2. Vertragsschluss

  1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet.

  2. Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Auftraggeber ein Angebot in Textform (z. B. E-Mail) annimmt oder der Auftragnehmer eine Auftragsbestätigung in Textform versendet.

  3. Der Projektstart erfolgt grundsätzlich nach Eingang einer vereinbarten Anzahlung (regelmäßig 50 %), sofern im Angebot nichts anderes geregelt ist.


3. Leistungsumfang und Leistungserbringung

  1. Inhalt und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem Angebot/Leistungsumfang (z. B. Konzept, Markenstrategie-Analyse, Brand Design, Grafikdesign, Webdesign, Umsetzung in Framer/WordPress, etc.).

  2. Der Auftragnehmer schuldet die im Angebot beschriebenen Leistungen als Dienst- oder Werkleistung, je nach Vereinbarung. Ein konkreter wirtschaftlicher Erfolg (z. B. Umsatzsteigerung) wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.

  3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Vertragserfüllung qualifizierte Dritte (z. B. Entwickler, Fotografen, Texter, Medienrechte-Dienstleister) nach vorheriger Abstimmung einzubinden.


4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

  1. Der Auftraggeber stellt alle zur Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Informationen und Materialien (z. B. Texte, Bilder, Logos, Zugänge, Freigaben) rechtzeitig zur Verfügung.

  1. Der Auftraggeber ist verantwortlich für die rechtliche Zulässigkeit und Rechteklärung der von ihm gelieferten Inhalte (insbesondere Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Nutzungsrechte), sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

  2. Feedback und Freigaben erfolgen grundsätzlich zügig; als Richtwert gelten 3 Werktage, sofern nichts anderes vereinbart ist.


5. Vergütung, Mehraufwand, Dritt- und Nebenkosten

  1. Die Vergütung ergibt sich aus dem Angebot. Kalkulationen können auf einem Stundensatz basieren, ohne dass ein Stundensatz Bestandteil dieser AGB ist.

  2. Wird während des Projekts erkennbar, dass der vereinbarte Umfang nicht ausreicht (z. B. zusätzliche Anforderungen, zusätzliche Korrekturen, neue Inhalte, Scope-Änderungen), informiert der Auftragnehmer den Auftraggeber in Textform. Mehraufwand wird nach Abstimmung zusätzlich berechnet; dazu kann der Kostenvoranschlag angepasst werden.

  3. Drittanbieter-Kosten (z. B. Hosting, Domains, Plugins, Lizenzen, Schriften, Stockmaterial) trägt der Auftraggeber, sofern nicht anders vereinbart. Solche Kosten werden entweder direkt vom Auftraggeber getragen oder nach Vereinbarung über den Auftragnehmer abgerechnet.


6. Zahlungsbedingungen

  1. Rechnungen sind binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.

  2. Sofern vereinbart, ist eine Anzahlung (regelmäßig 50 %) vor Projektstart fällig. Der Restbetrag ist nach Abnahme/Abschluss bzw. gemäß vereinbartem Meilensteinplan fällig.

  3. Bei größeren Projekten kann die Abrechnung in Teilschritten/Meilensteinen erfolgen (Teilrechnungen/Abschläge).


7. Korrekturschleifen und Änderungswünsche

  1. Sofern nicht anders vereinbart, sind 2 Korrekturrunden pro Phase enthalten (z. B. Konzept/Entwurf/Finalisierung).

  2. Korrekturen sind Änderungen innerhalb des vereinbarten Rahmens. Zusätzliche Korrekturrunden oder inhaltliche Richtungswechsel gelten als Mehraufwand und werden gesondert berechnet.

  3. Ein kurzer „Schulterblick“/Feinschliff kann je nach Phase im Rahmen des vereinbarten Umfangs erfolgen; Details ergeben sich aus dem Angebot.


8. Termine, Verzug, Projektpausen, Wiederaufnahme

  1. Termine und Zeitpläne gelten als unverbindliche Planung, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart.

  2. Verzögerungen, die aus fehlender Mitwirkung, verspätetem Feedback oder fehlenden Materialien des Auftraggebers entstehen, verschieben Termine entsprechend.

  3. Entsteht dadurch Mehraufwand (z. B. erneute Einarbeitung, Re-Briefing, Umplanung), kann dieser nach Aufwand abgerechnet werden.

  4. Reagiert der Auftraggeber auf Rückfragen/Freigaben trotz Erinnerung 14 Kalendertage nicht, ist der Auftragnehmer berechtigt, das Projekt zu pausieren. Die Wiederaufnahme erfolgt nach Abstimmung; ein ggf. entstehender Mehraufwand wird nach Aufwand berechnet.
    (Optional, wenn du eine Pauschale willst: „Für die Wiederaufnahme kann eine angemessene Re-Onboarding-Pauschale gemäß Angebot berechnet werden.“)


9. Abnahme (bei Werkleistungen)

  1. Soweit eine Abnahme erforderlich ist, erfolgt diese in Textform (z. B. per E-Mail).

  2. Teilleistungen können teilabgenommen werden (z. B. nach Meilensteinen).

  3. Erfolgt innerhalb von 7 Tagen nach Bereitstellung keine Abnahme und keine wesentlichen Mängelrügen, gilt die Leistung als abgenommen, sofern der Auftragnehmer hierauf hingewiesen hat.


10. Nutzungsrechte, Eigentum, Herausgabe

  1. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben alle Rechte und Arbeitsergebnisse beim Auftragnehmer.

  2. Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber – sofern nicht anders vereinbart – zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte Nutzungsrechte an den finalen, abgenommenen Arbeitsergebnissen für die vereinbarten Zwecke.

  3. Arbeits-/Zwischenstände, Entwurfsvarianten und offene Dateien (z. B. Editierdateien) sind nur dann geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.

  4. Der Auftragnehmer bleibt Urheber. Eine Verpflichtung zur Nennung besteht nur, wenn vereinbart.


11. Referenznutzung

Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erbrachten Leistungen und Arbeitsergebnisse (inkl. Name/Logo des Auftraggebers) zu Referenzzwecken (Website/Portfolio/Präsentationen/Social Media) zu nutzen, sofern der Auftraggeber dem nicht in Textform widerspricht oder berechtigte Geheimhaltungsinteressen entgegenstehen. Bei vertraulichen Projekten kann eine Sperrfrist vereinbart werden.


12. Gewährleistung und Haftung

  1. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

  2. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.

  3. Für Inhalte, die der Auftraggeber bereitstellt, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung hinsichtlich Rechten Dritter.

  4. Für Leistungen Dritter (z. B. Hosting-Provider, Plugin-Anbieter, externe Entwickler) haftet der Auftragnehmer nicht, sofern diese Leistungen nicht vom Auftragnehmer als eigene Leistung geschuldet sind.


13. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht ohne Zustimmung Dritten zugänglich zu machen, sofern dies nicht zur Vertragserfüllung erforderlich ist.


14. Kündigung / Projektabbruch

  1. Der Auftraggeber kann einen Auftrag jederzeit kündigen. Im Kündigungsfall werden bis dahin erbrachte Leistungen und angefallene Aufwände abgerechnet.

  2. Bereits geleistete Anzahlungen werden mit erbrachten Leistungen verrechnet. Ein Anspruch auf Herausgabe von Zwischenergebnissen besteht nur im Rahmen der vereinbarten und bezahlten Leistungen.


15. Schlussbestimmungen

  1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

  2. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – München.

  3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt (salvatorische Klausel).

  4. Vertragssprache ist Deutsch.

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